Wohngruppe „Anker“

Die Wohngruppe „Anker“ ist ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe gemäß §§ 27 und 34 SGB VIII. In dieser Wohngruppe werden junge Menschen jeglichen Geschlechts im Alter von 0-11 Jahren aufgenommen.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass die Kinder über das zwölfte Lebensjahr hinaus in der Einrichtung verbleiben (überleitend in eine andere interne Wohnform)

Ansprechpartnerin
WG "Anker"
Leiterin der Einrichtung
Eden- Lucie Schmitter
Tel: 038452 279990
Im „Anker“ leben junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren bisherigen Familien oder Bezugssystemen leben. Hier ist das Team, bestehend aus pädagogischen Fachkräften, rund um die Uhr im Einsatz. Ein strukturierter und geregelter Tagesablauf mit Haus- und Gruppenregeln vermittelt den jungen Menschen das Gefühl von Kontinuität, Sicherheit und Verlässlichkeit.
Die Kinder werden bei der Persönlichkeitsentwicklung begleitet und nach ihren Möglichkeiten und Potentialen gefördert und unterstützt.
Dazu gehört:
- gegliederte Tagesstruktur
- Kita- oder Schulbesuch
- Erledigen der Hausaufgaben
- Übernahme gruppeninterner Aufgaben
- sinnvolle Freizeitgestaltung/Erlebnispädagogik
- gemeinsame Gruppenaktivitäten
- individuelle Förderung
Wir arbeiten sehr eng mit den Personensorgeberechtigten, den Kitas und Schulen, ortsansässigen Vereinen, Behörden, Ärzten, Therapeuten und der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe zusammen.
- Platz für 8 junge Menschen im Alter von 0 bis 11 Jahren
- ländlich gelegen, zwischen Güstrow und Teterow
- Bushaltestelle vor der Tür (Schulbusanbindung)
- Kita, Regionale Schule mit Grundschule und Bahnhof in 2 km Entfernung
- individuell gestaltete Ein- und Zweibettzimmer
- Räume für Gemeinschaft, Freizeitbeschäftigung und Erholung
- große Küche mit angrenzendem Wohn- und Esszimmer
- Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschinen und Wäschetrockner
- großes Außengeländ
Wir achten junge Menschen als eigenständige Persönlichkeit und begegnen ihnen gewaltfrei. Unserer pädagogischen Arbeit liegt ein Gewaltschutzkonzept zugrunde.
Die jungen Menschen sind aktive Gestalter ihrer eigenen Entwicklung. Sie werden aktiv in alle Belange des täglichen Miteinanders miteinbezogen.
Weiterhin gestalten wir unsere Hilfen partizipativ unter Einbeziehung der evaluierten Methode „WirkMit“.
Partizipation schaffen wir weiterhin durch regelmäßige Gruppenrunden und die Möglichkeit der Selbstvertretungen.
Unsere pädagogische Haltung ist durch Empathie, positiver Wertschätzung und Kongruenz gekennzeichnet.