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Sprung ins kühle Nass

Wassertemperatur von 21 Grad lädt an Güstrows Badestelle ein / Inselseestrand von 9 bis 19 Uhr von Rettungsschwimmern bewacht

Güstrow Auf einen Sprung ins kühle Nass: Bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke gehört der Badestrand am Inselsee momentan sicher zu den beliebtesten Plätzen in der Barlachstadt. Schon am frühen Nachmittag tummeln sich hier zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene und suchen in den kühlen Fluten eine willkommene Erfrischung. „Spätestens nach Schulende gegen 14.30 Uhr ist es hier immer rappelvoll“, sagt Christian Möller von der DRK-Wasserwacht. Das zeigte sich gestern schon bei einem Blick auf den nahe liegende Parkplatz, auf dem es bereits am frühen Nachmittag keine einzige freie Lücke mehr gab.

Obwohl die Saison für den 76-Jährigen und seine Kollegen eigentlich erst am 20. Mai beginnen sollte, war Christian Möller in diesem Jahr bereits fünf Tage früher vor Ort, da der Inselseestrand schon gut besucht war. An so viele warme Tage im Mai kann sich der Güstrower – trotz jahrzehntelanger Erfahrung – nicht erinnern. Das spiegelt sich auch in der Wassertemperatur wieder: „Wenn wir sonst Ende Mai 17, maximal 18 Grad Wassertemperatur haben, dann war das viel. In diesem Jahr haben wir aber schon 21 Grad im Wasser und 32 im Schatten gemessen“, sagt Christian Möller. Bis zum Saisonende am 10. September ist die Wasserwacht am Inselsee täglich von 9 bis 19 Uhr besetzt. Immer zwei Rettungsschwimmer des DRK sorgen hier ehrenamtlich für den sicheren Badespaß der Besucher.

Diese Möglichkeit nutzten gestern auch die Freunde Arthur Bayer und Jakob Geu aus Güstrow, die sofort den Sprung ins kalte Nass wagten. „Die Jungs haben Hitzefrei in der Schule und der Inselsee ist schnell erreichbar – da haben wir die Chance genutzt“, sagte Mutter Birgit Geu. Ein paar Meter weiter ließen es Frank Grube und sein Sohn Ronny erstmal langsam angehen und gönnten sich im Schatten ein Vanilleeis. Schultasche in die Ecke, Badesachen geschnappt und rauf aufs Fahrrad in Richtung Inselsee – diese Handgriffe seines Sohnes kennt Vater Frank in diesen Tagen nur zu gut und nimmt sie eher schmunzelnd zur Kenntnis. „Neben der Abkühlung treffe ich hier viele Freunde aus der Schule und aus meiner Fußballmannschaft – dann macht das Baden gleich umso mehr Spaß“, sagt der zwölfjährige Ronny.

Anne Schwartz

11. Juni 2018 18:22 Uhr. Alter: 2 Stunden