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Integration mit Nähmaschine und Kaffee

SVZ 18.04.2018 DRK Güstrow bietet neues Näh-Café im Haus der Familie in der Südstadt an

MÖCHTE FRAUEN UNTERSCHIEDLICHER HERKUNFT IM NÄH-CAFÉ ZUSAMMENBRINGEN: PROJEKTLEITERIN NINA SCHRÖDER. Foto: JENS GRIESBACH

GÜSTROW Zumba, Aerobic, Mütter-Café oder Kochkurse – Nina Schröder hat das Projekt „Femme“ des DRK Güstrow seit dem Start im vergangenen Jahr bereits mit Leben gefüllt. Jetzt will die Projektleiterin ein weiteres Angebot aufbauen. „Ich bin immer auf der Suche nach Dingen, die Frauen in der ganzen Welt Spaß machen. Dinge, bei denen die Sprache und der soziale Hintergrund keine Rolle spielen“, erklärt die 32-Jährige ihre Intention. Mit einem neuen Näh-Café im Haus der Familie in der Güstrower Südstadt will sie jetzt einheimische sowie ausländische Frauen ansprechen.
„Ich habe schon immer gerne genäht und habe eine Menge Schnittmuster“, sagt Nina Schröder enthusiastisch. Es handele sich jedoch nicht um einen Nähkursus, erklärt sie. Vielmehr stehe die Begegnung von Frauen unterschiedlicher Herkunft im Mittelpunkt. Zu den ersten Treffen seien bereits fünf Frauen gekommen. „Das ist steigerungsfähig“, denkt Nina Schröder und wünscht sich 15 bis 20 Teilnehmerinnen. Treffpunkt ist jeden Montag von 16 bis 19 Uhr im Haus der Familie in der Friedrich-Engels-Straße.
Das Projekt „Femme“ hat einen klaren Integrationsanspruch. Deutsche und Ausländer sollen mit den einzelnen Angeboten zusammengebracht werden. „Dabei bieten wir den Frauen geschützte Räume, in denen sie sich vorurteilsfrei austauschen können“, erklärt die Projektleiterin. „Die Angebote werden sehr gut angenommen. Wir mussten Kurse schon ausweiten, weil die Nachfrage so groß ist.“ Mehr als 70 Frauen zwischen 16 und 74 Jahre sind bereits dabei. Informationen und Anmeldungen, auch zum neuen Näh-Café, per E-Mail: n.schroeder@drk-guestrow.de.
Jens Griesbach

19. April 2018 10:07 Uhr. Alter: 184 Tage